Pressemeldung

Verantwortungsvolle Bierwerbung durch Vorkontrolle

Größte Brauereigruppen beteiligen sich an weiterer freiwilliger Regulierung

Berlin, 20.01.2010. Die deutsche Brauwirtschaft zeigt einmal mehr ihre Verantwortung für eine verantwortungsvolle Marktkommunikation. Seit Jahresbeginn lassen die sieben werbestärksten deutschen Brauereigruppen ihre Werbemaßnahmen vor Veröffentlichung durch den Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) prüfen. Der ZAW ist die Dachorganisation von 40 Verbänden der werbenden Unternehmen, der Medien, Werbeagenturen, Werbeberufe und Forschung in diesem Wirtschaftszweig.

Die Prüfung umfasst die Vereinbarkeit der Werbung mit den selbstdisziplinären Regelwerken des Deutschen Werberats, seiner Spruchpraxis sowie werberechtlichen Vorgaben nach deutschem Recht. „Die so genannten 'Fernsehbiere' decken mit ihren 126 Biermarken somit über 50% des gesamten Bierkonsums ab. Damit ist die Brauwirtschaft, die 65 % der Fernsehwerbung für alkoholhaltige Getränke ausmacht, eine Branche, die sich ausdrücklich ihrer Verantwortung stellt. Die deutschen Brauer entgegnen so auch der Kritik, die über eine vermeintlich aggressive Bierwerbung geübt wird. Unabhängige Dritte bescheinigen uns dann immer wieder Gesetzes- und Regelkonformität unserer Werbung”, fasst der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, die positive Entwicklung durch die neu eingeführte Vorkontrolle zusammen.

Dieser Maßnahme der deutschen Brauer und anderer Akteure im Bereich der Werbung trägt dazu bei, Bürger vor Entgleisungen der Wirtschaftswerbung und Firmen vor teuren Imageschäden zu bewahren. Mit dem Angebot einer freiwilligen Vorprüfung von Werbemaßnahmen folgt der ZAW dem vielfach von Seiten der Brauereien an ihn herangetragenen Wunsch, frühzeitig einen Hinweis auf mögliche Konflikte mit den selbstdisziplinären Regeln des Deutschen Werberats oder gesetzlichen Bestimmungen zur Werbung zu erhalten.

„Die Feststellung von Verstößen nach Veröffentlichung der Werbemaßnahme bedingt regelmäßig deren Änderung oder Einstellung. Die deutsche Bauwirtschaft war in den letzten Jahren davon nicht betroffen, doch soll auch in Zukunft dieses zusätzliche Instrument dazu dienen, damit verbundene Kosten gänzlich zu vermeiden”, ergänzt Hahn. Vergleichbare Systeme der Vorprüfung von Werbung sind in nahezu allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union erfolgreich etabliert. Ihre Inanspruchnahme wird in vielen Werbemärkten der Veröffentlichung einer Werbemaßnahme bereits regelmäßig vorgeschaltet.

Werbung für alkoholhaltige Getränke in Deutschland ist mit dem Instrument der Werbevorkontrolle und durch weitere freiwillige Einschränkungen, die weit über die Basis geltender Gesetze hinausgehen, der am stärksten reglementierte Markt in Europa.

„Mit den Verhaltensregeln des Deutschen Werberats, dem Brauer-Kodex, dem Leitfaden für verantwortungsvolles Sponsoring der Brauereien und mit dem neuen Element zeigen wir, dass es nicht immer gesetzlicher Schranken und Strafandrohungen bedarf, um effektive Regelungen für ganze Branchen zu finden.

Verbraucherschutz steht für uns an erster Stelle und diesen garantieren wir unter anderem durch eine verantwortungsvolle, selbstregulierte Marktkommunikation”, schließt Hahn.

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