Pressemeldung

 

 

Brauwirtschaft Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

 

 

Berlin, 21.01.2011. Deutschland ist nicht nur das Land „der Dichter und Denker“, sondern weltweit ein einzigartiges Bierland. Durch die konsequente Einhaltung des Reinheitsgebotes von 1516 hat Bier als „Kulturgut“ zu Recht den Anspruch, sich deutlich von anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen abzugrenzen. Dieser Anspruch ist für deutsche Brauer auch Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, einen „natürlichen“ Beitrag zu den globalen Herausforderungen zu leisten.

Brauereiendichte, Sortenvielfalt und ein Höchstmaß an Individualität durch die regional geprägten Bierspezialitäten geben dem Konsumenten immer auch ein erweitertes Nutzenversprechen im Vergleich zu anderen Lebens- und Genussmitteln. Neben den Parametern wie Tradition, Reinheit, Geschmacksvielfalt und regionale Besonderheiten, spielt der Faktor „Nachhaltigkeit“ eine besondere Rolle.

Das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit, die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit ist gelebter Alltag in Deutschlands Brauereien, die darin eine Daueraufgabe sehen. Beispielhaft nennt der Deutsche Brauer – Bund

  • die Ökologisierung beim Anbau von Hopfen und Braugerste,
  • die Reduzierung des CO2 – Ausstoßes beim Brauprozess,
  • die Senkung des Energieverbrauchs um 11 % in den letzten fünf Jahren,
  • die Senkung des Wasserverbrauchs von vormals 8 Liter auf 3 bis 5 Liter für die Herstellung von einem Liter Bier,
  • der hohe Merkwegflaschenanteil von ca. 85 %.

„All das erfolgt auf der Grundlage des Reinheitsgebots, mit dem bewussten Bekenntnis zur Beschränkung auf vier natürliche Rohstoffe“, erläutert der Hauptgeschäftsführer des DBB Peter Hahn. Neben der praktizierten ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit engagieren sich deutsche Brauer auch in Sachen sozialer Nachhaltigkeit. So zeigen sie Mitverantwortung in Sachen Kinder- und Jugendschutz sowie Verhinderung von Alkoholmissbrauch mit der Durchführung der Präventions- und Aufklärungskampagne „Bier bewusst genießen der Jugendschutzkampagne „Bier? Sorry. Erst ab 16“, der Fahrsicherheitskampagne „Don’t drink and drive“ sowie der Schwangerschaftsinitiative „Prävention aus Liebe zum Kind – 0,0 Promille in der Schwangerschaft“.

Hahn abschießend: „Unser gemeinsames Streben ist es, die Lebensfreude für alle, die mit Bier zu tun haben und dieses einzigartige Getränk genießen, heute zu sichern und die Zukunftsaussichten kommender Generationen im Rahmen unserer Verantwortung zu verbessern. Wir können daher mit gutem Gewissen ein Bier trinken und uns auf die Zukunft freuen.“

 

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