Pressemeldung

Deutsche Brauer geben Hinweise zur Prävention von Alkoholexzessen in der Öffentlichkeit

Handlungsanleitung des Deutschen Brauer-Bundes mit wertvollen Aspekten zur Handhabung negativer Erscheinungen übermäßigen Alkoholkonsums im öffentlichen Raum veröffentlicht

 

Berlin, 28.01.2011. Die bekannteste Agrar- und Ernährungsschau der Welt, die Internationale Grüne Woche in Berlin neigt sich dem Ende entgegen. Einige hunderttausend Besucher haben bei ihrem Rundgang sicherlich auch die verschiedensten Biere genossen. Sicherlich haben einige ein Bier auf dem Heimweg getrunken. Wenngleich die überwiegende Mehrheit dabei nicht negativ aufgefallen ist, gerät der Konsum alkoholhaltiger Getränke im öffentlichen Raum und bei Veranstaltungen zusehends in die Kritik. Stimmen aus Politik und Gesellschaft fordern aus Gründen des Jugend- und Gesundheitsschutzes und der öffentlichen Sicherheit Verzehrs- und Abgabeverbote. Hierbei im Fokus sind das Trinken im öffentlichen Raum, im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder bei und um Veranstaltungen insbesondere bei Fußballspielen.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Rechtsanwalt Peter Hahn, gibt hierzu von der Grünen Woche an:„Unzulässiger und übermäßiger Alkoholkonsum mit den negativen Erscheinungen in der Öffentlichkeit sind ein gesamtgesellschaftliches Problem - vor Ort in den Kommunen, in Vereinen und sonstigen öffentlichen Bereichen. Deshalb sind wir der Meinung, dass es genau dort anzusetzen gilt, anstatt „von oben“ Verbote anzuordnen“. Alle Verantwortlichen sind daher vom DBB aufgerufen, einen Handlungsrahmen zu setzen, der auf Aufklärung, Prävention und Kontrolle setzt. Dabei steht der Kinder- und Jugendschutz besonders im Vordergrund.

Der DBB hat hierzu eine Handlungsanleitung verfasst, die mit Checklisten, Mustern und Beispielen die Arbeit der Verantwortlichen erleichtern und zugleich die unterschiedlichen Interessengruppen und Akteure zusammenführen soll. Die Deutschen Brauer wollen nicht länger hinnehmen, dass immer nur Probleme angeführt werden und nach Schuldigen gesucht wird.

Die deutsche Brauwirtschaft wird im Rahmen dieser Gesamtdiskussion zwar nicht an erster Stelle, doch zumindest mittelbar als Verursacher für einige Ausuferungen genannt. Obwohl die Berichterstattung und Diskussion schon länger anhält, ist bisher kein gemeinsames Vorgehen der unterschiedlichen Interessengruppen und Aktionsebenen erkennbar. Um dies zu ändern, sind die Deutschen Brauer aktiv geworden.

Hahn beschreibt das weitere Vorgehen: „Wir Deutschen Brauer sind uns als Hersteller eines leicht alkoholhaltigen Getränkes bewusst und wollen uns auch im Rahmen unserer Verantwortung engagieren. Wir sind daher ganz aktuell auf die verschiedensten Ansprechpartner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit unserem Handlungsleitfaden zugegangen und werden auch in Zukunft die Thematik proaktiv ansprechen. Gerade auf der Grünen Woche haben wir bei unserem Vorhaben Unterstützung von den Bundespolitikern, die unseren Messestand besucht haben, erfahren.

Unser Ziel ist es zu sensibilisieren und zu aktivieren, damit die Probleme und Diskussionen beseitigt werden.“

Unter der Voraussetzung, dass ein gesellschaftlicher Konsens zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauches und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen besteht, sind die Deutschen Brauer davon überzeugt, dass der derzeitige Rechtsrahmen zur Prävention und Bekämpfung ausreicht. Neben der Sensibilisierung der Öffentlichkeit muss der Vollzug der Verordnungen und Gesetze durch mehr Kontrollen und Ahnungen und somit mehr Personal sichergestellt werden. „Sicherlich kostet diese Kraftanstrengung Zeit und Geld. Auf lange Frist wird sich diese aber rentieren und das sind wir nicht nur uns, sondern auch unseren Kindern schuldig“, schließt Hahn.

Vertreter aller gesellschaftlichen Gruppen in den Ländern, Regionen und Kommunen können die Vertreter der Brauwirtschaft auf diese Thematik ansprechen und sie in die Bildung von Aktionsbündnissen einbinden.

 

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