Pressemeldung

Heinz-Joachim Marre in den Ruhestand verabschiedet

Der Vorstand des Deutschen Brauer-Bundes dankt dem langjährigen Feldschlößchen-Vorstand für langjährige Mitarbeit

 

Berlin, 21.03.2011. Der Präsident des Sächsischen Brauerbundes, Heinz-Joachim Marre, wurde Ende letzter Woche offiziell aus dem Vorstand des Deutschen Brauer-Bundes verabschiedet, da er in den Ruhestand tritt.

Der Präsident des DBB, Wolfgang Burgard, sowie die weiteren Mitglieder des Spitzengremiums der Branchenvertretung dankten Heinz-Joachim Marre für sein ehrenamtliches Engagement für die deutsche Brauwirtschaft.

Heinz-Joachim Marre war seit 1990 Vorstand der Feldschlößchen Aktiengesellschaft in Dresden und dort für die Bereiche Technik, Produktion und Verwaltung zuständig. Als gelernter Brauer und studierter Braumeister wechselte er vor mehr als zwanzig Jahren von der Dortmunder Brauunion zur Holsten-Brauerei und später im Konzern von der Braunschweiger Feldschlößchen-Brauerei in den Coschützer Betrieb der damaligen Sächsischen Brau-Union. Unter seiner Leitung erfolgte in Dresden-Coschütz eine vollständige Modernisierung und ein Ausbau der jährlichen Braukapazität bis auf etwa zwei Millionen Hektoliter.

Seit 2002 war Marre als Präsidiumsmitglied des Sächsischen Brauerbundes, einem regionalen Mitgliedverband des DBB, aktiv in der Verbandsarbeit, in den letzten Jahren insbesondere in der Funktion als Schatzmeister. 2009 wurde er zudem zum Präsidenten des Sächsischen Brauerbundes gewählt und war seitdem auch als Vertreter des Verbandes Mitglied im Vorstand des DBB, dem Spitzengremium der deutschen Brauwirtschaft.

Der 63-jährige gebürtige Dortmunder, der sich nach eigenen Angaben ganz auf seine Familie konzentrieren will, vertrat lange das Credo, dass das Produkt Bier in Sachsen traditionelles Kulturgut und aufgrund der fachlichen Künste der regionalen Brauer ein innovatives und modernes Getränk zugleich ist. Als passionierter Pilsbiertrinker steht er seit jeher für das Deutsche Reinheitsgebot und einen verantwortungsvollen Biergenuss. Auch nach seiner Pensionierung wird er sich für der Deutschen liebstes Getränk einsetzen.

Mitte April wird Marre als Präsident des Sächsischen Brauerbundes auf einer Sitzung in Plauen endgültig aus den Reihen der Brauer verabschiedet.

 

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