Dr. Jörg Lehmann ist neuer Präsident des Deutschen Brauer-Bundes 

Dr. Hans-Georg Eils zum Ehrenpräsidenten ernannt

 

Berlin, 29. Juni 2017. Das Präsidium des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) hat Dr. Jörg Lehmann (47) zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Nach sechs Jahren an der Spitze des Brauer-Bundes übergab Vorgänger Dr. Hans-Georg Eils (59) das Amt auf der Jahresversammlung der deutschen Brauer in Berlin an seinen Nachfolger. Eils, technischer Geschäftsführer der Karlsberg Brauerei in Homburg/Saar, hatte im Sommer 2011 die Führung des DBB übernommen und den Dachverband mit einer grundlegenden Strukturreform für die Zukunft ausgerichtet. Wegen seiner Verdienste für den Deutschen Brauer-Bund wurde Eils von den Verbandsdelegierten zum Ehrenpräsidenten ernannt.

(c) Kulmbacher

Der neue Präsident des DBB, Dr. Jörg Lehmann, ist Technik-Vorstand der Kulmbacher Brauerei AG und trägt damit die Gesamtverantwortung für Produktion, Logistik und Einkauf der Brauereigruppe. Der gebürtige Berliner hat das Studium des Brauwesens an der Technischen Universität München-Weihenstephan mit der Promotion abgeschlossen und danach in mehreren Brauereien in Deutschland Erfahrungen gesammelt. Von 2006 bis 2017 war er Vorsitzender des Beirates der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V.. Lehmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

„Deutschland ist der größte Biermarkt Europas und nimmt mit seinen 1.400 Brauereien und über 6.000 Marken auch weltweit eine Spitzenstellung ein“, sagte Lehmann. „Nur aus den vier natürlichen Rohstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe entsteht in unseren Brauereien jeden Tag eine enorme Vielfalt. Als Präsident der deutschen Brauer werde ich mich dafür einsetzen, unsere einmalige Braukultur zu erhalten und der Brauwirtschaft optimale Rahmenbedingungen zu sichern.“  Es sei erfreulich, dass die Zahl der Brauereien und die Vielfalt der Biere in Deutschland von Jahr zu Jahr wachse, jedoch müsse sich die Branche auch Herausforderungen wie etwa steigenden Produktionskosten und wachsendem Wettbewerbsdruck stellen, sagte Lehmann. Vor diesem Hintergrund sei es wichtiger denn je, dass der DBB als „gut aufgestellter, schlagkräftiger Verband“ die Interessen der Brauer in Deutschland und Europa vertritt. Lehmann würdigte in einer Laudatio die Verdienste seines Vorgängers Dr. Hans-Georg Eils: „Ihm ist es zu verdanken, dass wir in Berlin und Brüssel mit einer starken Stimme vertreten sind.“ 

Auf dem Deutschen Brauertag am 29. Juni in Berlin wurde der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, von den deutschen Brauern zum neuen „Botschafter des Bieres“ ernannt. Der bisherige Botschafter Prof. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, übergab das Amt im Rahmen einer Feierstunde in der Landesvertretung Baden-Württembergs an seinen Nachfolger. Im Rahmen des Brauertages überreichte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die 10. DLG-Bundesehrenpreise für Bier an Brauerinnen und Brauer aus ganz Deutschland.

Deutscher Brauer-Bund e.V.

Der Deutsche Brauer-Bund e.V. ist der Spitzenverband der deutschen Brauwirtschaft, er vertritt die gesamte deutsche Brauwirtschaft. Der DBB ist ein Verband von Verbänden und Direktmitgliedern, seine direkten Mitglieder sind sechs regionale Verbände und Fachverbände sowie große Braugruppen. In den regionalen Mitgliedsverbänden sind Brauereien verschiedener Größenordnungen organisiert, deren Interessen der DBB unabhängig von Größe und Unternehmensform vertritt. 1871 in Dresden gegründet, ist der Brauer-Bund eine der ältesten Branchenvertretungen Deutschlands.

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