Immer mehr Menschen sind sich der
Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft bewusst

Umfrage des Brauer-Bundes zeigt: Jüngere Menschen meist besser informiert 

 

Berlin, 30. Dezember 2017. Obwohl Mütter in Schwangerschaft und Stillzeit wegen der gesundheitlichen Risiken für das Kind konsequent auf Alkoholkonsum verzichten sollten, hält laut einer Umfrage jeder neunte Befragte ein gelegentliches Gläschen Wein, Bier oder Sekt für vertretbar. Doch eine neue Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag des Deutschen Brauer-Bundes zeigt auch positive Trends: Immer mehr Menschen in Deutschland scheinen sich der Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft bewusst zu sein. Während im Sommer 2015 noch 18 Prozent der Befragten erklärten, dass gelegentlicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft vertretbar sei, waren es jetzt noch 11 Prozent der Befragten. Die Ablehnung der Aussage ist bei Frauen (82 %) wesentlich höher als bei Männern (69 %). Auch ist festzustellen, dass sich 18- bis 24-Jährige der Gesundheitsrisiken sehr viel bewusster sind als ältere Menschen. 

„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass sich Information und Aufklärung lohnen. Die deutschen Brauer wollen an der Seite gesellschaftlicher und staatlicher Institutionen auch weiterhin einen Beitrag dafür leisten, Alkoholmissbrauch wirksam zu bekämpfen“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin. Der Dachverband der Brauwirtschaft hat die Präventionskampagne „Schwanger. Natürlich ohne Alkohol!“ ins Leben gerufen. Die Botschaft ist klar: In Schwangerschaft und Stillzeit muss Alkohol tabu sein, denn jeder Schluck setzt das Kind einem hohen Risiko aus und kann das gesunde Wachstum stark beeinträchtigen. 

Die Präventionskampagne der Brauer konnte bisher über die Sozialen Medien, das Internet sowie Plakate bereits knapp 35 Millionen Menschen erreichen. Auf breites Interesse stieß insbesondere der Kurzfilm „Babypause“, der auch auf dem Kampagnen-Portal www.schwanger-ohne-alkohol.de zu sehen ist. Auf der Webseite erhalten schwangere Frauen und ihr soziales Umfeld wichtige Informationen über die Risiken von Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit.

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DBB-Pressemitteilung: Insa-Umfrage - Immer mehr Menschen sind sich der Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft bewusst (PDF, 120 KB)


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