Pressemeldung

Verringerung alkoholbedingter Autounfälle - Bestätigung der Präventionsarbeit

Statistisches Bundesamt bestätigt rückläufigen Trend der Unfallzahlen. Deutscher Brauer-Bund kündigt auf Internationaler Grüner Woche 2012 neue Aktionen zur Kampagne "Don't drink and drive" (DDAD) - Wer fährt bleibt nüchtern" an.

 

Berlin, 21.01.2012. „Die Auswertung der Straßenverkehrsunfallstatistik des Statistischen Bundesamtes ergibt einen erfreulichen Rückgang der alkoholbedingten Unfälle: ihr Anteil an allen Unfällen hat sich seit 1995 weit mehr als halbiert und beträgt nur noch 1,6 %“. Das erklärt Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäfts-führer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), anlässlich der Internationalen Grü-nen Woche 2012 in Berlin. Er weist darauf hin, dass Alkoholunfälle mit Perso-nenschaden als Unfallursache an siebter Stelle weit hinter unangepasster Geschwindigkeit und Fehlern beim Abbiegen liegen. Damit habe das Präventions-engagement der deutschen Brauer und der gesamten Alkoholindustrie gegen Alkohol am Steuer mit zu dem Erfolg beigetragen, die Unfallzahlen zu verringern.
Er kündigt an, die Aufklärungsarbeit zu intensivieren und die Kampagne „DON´T DRINK AND DRIVE“ (DDAD) im Rahmen der „European Road Safety Charter“ fortzusetzen. Zu den Maßnahmen, die innerhalb dieser Verpflichtung durchge-führt werden, gehören u.a. neben der bundesweiten Plakatkampagne die „Party Patrol“, die ab dem Frühjahr diesmal mit Schwerpunkt in Baden-Württemberg wieder im Einsatz sein wird. Bei den Einsätzen der „Party Patrol“ werden junge Fahrer in und vor Diskotheken von gleichaltrigen Promotern ohne erhobenen Zeigefinger für dieses Thema sensibilisiert. Die jungen Promoter sind im Rahmen des Peergroup-Ansatzes unterwegs, um auf Augenhöhe und am Ort des Geschehens mit den jungen Fahrern über das Thema Alkohol am Steuer zu sprechen und eine klare Botschaft zu verbreiten: „Wer fährt, bleibt nüchtern!“. Wir nutzen jede Gelegenheit, um hierauf hinzuweisen.
Hintergründe:
Die Kampagne „DON`T DRINK AN DRIVE“ besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Sie richtet sich vor allem an junge männliche Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren, da diese laut Unfallstatistik über-proportional häufig an Alkoholunfällen beteiligt sind. Durch den Einsatz eines InfoMobils mit elektronischem Fahrsimulator konnten bereits mehrere hunderttausend junge Fahrer wertvolle Erfahrungen zu den Gefahren von Alkohol am Steuer sammeln, ohne sich oder andere im Straßenverkehr zu gefährden. Seit August 2007 ist der Internetauftritt der Kampagne mit Web 2.0-Elementen online. Seit November 2007 wurde auf den Einsatz der „DDAD-Party Patrol“ umgestellt, die im letzten Jahr im Schwerpunkt-Bundesland Hessen unter der Schirmherrschaft des hessischen Innenministers unterwegs war.
Mit der Party Patrol konnten bisher mehrere zehntausend junge Fahrer und ihre Beifahrer erreicht werden. Die Botschaft von „DON`T DRINK AND DRIVE“ ist einfach: Wer fährt, bleibt nüchtern und bringt die Freunde sicher nach Hause!
Die wichtigsten Bestandteile der Kampagne sind ein Internet-Portal (www.ddad.de), Plakate für die Gastronomie, Event-Einsätze der „Party Patrol“ sowie interne Maßnahmen wie z. B. Fahrsicherheitstrainings und Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Berücksichtigung des Themas Alkohol im Straßenverkehr.
Die „European Road Safety Charter“ ist mehr als nur ein politisches Dokument: Sie ist eine Aufforderung an alle gesellschaftlichen Gruppierungen, einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit in Europa zu leisten. Dieser Aufforderung sind die deutschen Brauer mit ihren Partnern gerne nachgekommen, da die Förderung eines verantwortungsvollen Konsums im Vordergrund ihrer Bemühungen steht. Verantwortung im Straßenverkehr bedeutet, als Fahrer konsequent auf den Genuss alkoholhaltiger Getränke zu verzichten, um weder sich selbst noch andere in Gefahr zu bringen. www.erscharter.eu.
 
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