Pressemeldung

Brauwirtschaft durch neue EEG-Umlage zusätzlich belastet

Zusatzaufwand durch Strompreissteigerungen gefährdet Branche und kann zu Unternehmensschließungen und Arbeitsplatzverlusten führen.

 

Berlin, 02.11.2012. Nach Berechnungen des Spitzenverbandes der deutschen Brauwirtschaft belastet die neuerliche Anhebung der EEG-Umlage auf 5,3 €-Cent pro Kilowattstunde die deutsche Brauwirtschaft mit jährlich rund 20 Millionen € zusätzlich. „Die fehlgeleitete Subventionspolitik in Sachen Erneuerbare Energien schlägt jetzt mit voller Härte durch. Dies kann dazu führen, dass ohnehin schon gefährdete Brauereien mehr denn je existenziell gefährdet sind“, beschreibt Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), die Situation. So sind es neben den ohnehin schon hohen Aufwendungen im Personal- und Logistikbereich heute die Rohstoff- und Energiekosten, die einen wachsenden Anteil an den Gesamtkosten ausmachen. Aufgrund eines hohen Wettbewerbsdruck im Handel können viele Brauereien kaum noch wirtschaftlich erfolgreich am Markt bestehen. Steigende Kosten können somit auch nicht an die Verbraucher weitergegeben werden. Auch von der viel zitierten, gesetzlich möglichen Rückerstattung der EEG-Umlage profitiert die Brauwirtschaft nicht.
Die Folgen sind Unternehmensschließungen.
„Die Politik sollte nunmehr schnell handeln und die marktfremde und Innovationen hemmende Unterstützung bestimmter Bereiche der Erneuerbaren Energien einstellen sowie Stromsteuersenkungen durchführen. Nur so kann verhindert werden, dass die einzigartige Bier- und Brauereivielfalt nicht nachhaltig gefährdet wird.“, ergänzt Hahn.

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