60 Jahre Forschung für die Praxis

 

 

 

Wissenschaftsförderung der Brauwirtschaft feiert Jubiläum

 

Berlin, 31. Januar 2017. 60 Jahre Forschung für die Praxis: Seit nunmehr sechs Jahrzehnten leistet die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. (Wifö) mit ihrer vorwettbewerblichen Forschungsförderung einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit deutscher Brauereien. „Ob Rohstoffversorgung, Qualitätssicherung oder Produktsicherheit – der Nutzen der Wissenschaftsförderung für die Brauwirtschaft und letztlich auch für die Verbraucher ist enorm“, so Dr. Hans-Georg Eils, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes. „Von einer breit aufgestellten und effizienten Forschungsförderung profitiert die gesamte Branche.“

Neben der wissenschaftlichen Exzellenz steht seit jeher die Praxisnähe der Forschung im Vordergrund. Die Wifö kooperiert mit zahlreichen Forschungseinrichtungen an Universitäten, Hochschulen und weiteren Forschungsanstalten, wie dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) oder der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) in Berlin. Brauereien bietet sich die Möglichkeit, aktiv am Forschungsgeschehen mitzuwirken und so unmittelbar von den Ergebnissen zu profitieren.

Gegründet wurde die Wifö am 31. Januar 1957 in Stuttgart von den Mitgliedsverbänden des Deutschen Brauer-Bundes – damals noch unter dem Namen Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Brauwissenschaften. Die eigentliche Fördertätigkeit begann mit der ersten Sitzung des Beirates im Juni 1957 in Konstanz mit der Wahl des Bochumers Alfred Hövelhaus zum ersten Beiratsvorsitzenden und der Bewilligung der ersten Forschungsvorhaben. Der von den Brauereien entrichtete sogenannte „Forschungspfennig“ summierte sich in den folgenden sechs Jahrzehnten auf ein beachtliches Fördervolumen von insgesamt 33 Millionen Euro. Bis heute konnten rund 560 praxisorientierte Forschungsvorhaben realisiert werden.

Eine weitere wichtige Säule für die Forschungsförderung der Wifö ist die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die Wifö hat seit 1986 als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der industriellen Forschungsvereinigungen e.V. (AiF) über das Forschungs- und Innovationsprogramm der IGF weitere 78 Forschungsvorhaben erfolgreich umgesetzt, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken und überdies die Innovationskraft kleiner und mittelständischer Betriebe stärken.

„Die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft mit ihrem Forschungsnetzwerk ist eine unverzichtbare Plattform zur Förderung von Innovation“, so Dr. Jörg Lehmann aus Kulmbach, Vorsitzender des Beirates der Wifö. „Ob der fortschreitende Klimawandel, die Energiewende, die Digitalisierung oder sich ändernde Markt- und Verbrauchererwartungen: Die Brauwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Hier gilt es, gemeinsam mit den Forschungspartnern nutzbringende Anwendungen und Lösungen zu entwickeln“, so Lehmann. Er sieht die Wifö für die Zukunft gut aufgestellt: „Mit dem ausgezeichneten Forschungsnetzwerk wird es auch künftig gelingen, den hervorragenden Ruf, den die deutsche Brauwissenschaft und das deutsche Bier in der Welt genießen, zu wahren und weiter zu fördern.“

Informationen im Internet: www.wifoe.org

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